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Natalie Imbruglia


Schauspielerin • Musikerin • Sprecherin
Natalie Imbruglia Poster
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Leben & Werk

Ihr Megahit „Torn“ machte sie zum weltweiten Superstar. Doch statt den Erfolg voll auszukosten, zog sich die bezaubernde Australierin Natalie Imbruglia aus der Öffentlichkeit zurück und startete erst Jahre später einige Comeback-Versuche.

Es gibt wohl kaum eine TV-Serie, die mit solcher Regelmäßigkeit Popstars hervorbringt wie die australische Soap-Opera „Neighbours“: Kylie Minogue startete hier ihre Weltkarriere ebenso wie Jason Donavon und Holly Vallance. Auch die am 4. Februar 1975 in New South Wales geborene Natalie Imbruglia nutzte die Serie als Startrampe für ihre Popstar-Karriere. Die Tochter eines italienischstämmigen Vaters und einer australischen Mutter schloss sich mit 17 dem „Neighbours“-Ensemble an und wurde als Beth Brennan bald eine der beliebtesten Figuren der Serie. 1994 hatte sie dann schon wieder genug von ihrem Leben als TV-Star und zog nach London, um sich ihrer Musikkarriere zu widmen. Zur Produktion ihres Debütalbums flog sie nach Los Angeles, wo sie gemeinsam mit dem ehemaligen The-Cure-Mitglied Phil Thornalley an ihren Songs arbeitete.

Und gleich mit der ersten Single sollte es richtig losgehen: „Torn“ kam 1997 auf den Markt und stürmte weltweit die Hitlisten. Vor allem in England kannte die Begeisterung für die Australierin keine Grenzen: Hier stürmte die Single auf Platz eins der Charts, hielt sich dort 14 Wochen lang und brach den Rekord für die am häufigsten gespielte Single im Radio. Und auch in den USA, Deutschland und weiten Teilen Europas wurde „Torn“ zum Superhit. Erstaunlich daran ist, dass zuvor bereits zwei andere Bands den Song veröffentlicht hatten. Doch sowohl die Original-Version von Ednaswap, als auch die erste Coverversion von Trine Rein floppten seinerzeit. Erst die eindringliche Fassung von Natalie Imbruglia machte den charmanten Ohrwurm zu einem weltweiten Top-Hit, der auch die Verkäufe von Imbruglias Debütalbum kräftig anfeuerte: „Left Of The Middle“ kam 1998 auf den Markt und verkaufte in der Folge weltweit über sechs Millionen Einheiten.

An die Zeit ihres fulminanten Durchbruchs erinnert sich Imbruglia heute mit gemischten Gefühlen: „Ich reiste um die Welt und wusste manchmal überhaupt nicht, wie mir geschah“, erklärt die Sängerin: „Es war zwar alles sehr aufregend, aber zum Teil fühlte ich mich wie jemand, der herumrennt und in aller Welt sein Produkt anpreist. Der weltweiten Promo-Tour folgte eine zweite Weltreise, bei der ich dann einen Preis nach dem anderen bekam. Der Song hatte auf einmal eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt.“ Nach dem kolossalen Erfolg von „Torn“ veröffentlichte Imbruglia noch die zwei weiteren Auskopplungen „Smoke“ und „Left Of The Middle“, die zwar auch wohlwollend aufgenommen wurden, aber bei weitem nicht das Erfolgsniveau der Debütsingle erreichten. Nachdem sich der Trubel wieder gelegt hatte, kam auch Imbruglia wieder zur Ruhe. Sie nahm Abstand von der Popwelt und ließ für die nächsten Jahre erstmal nichts mehr von sich hören. Vielerorts wurde sie bereits als One-Hit-Wonder abgeschrieben.

Doch im Jahr 2001 meldete sich die Australierin in der Popwelt zurück: Mit „White Lillies Island“ legte sie ihr zweites Album vor, das zwar keinen Hit vom Schlage „Torn“ enthielt, dafür mit äußerst ansprechenden Popsongs einer ebenso gereiften, wie charmanten Künstlerin bestach. Mit Singles wie „That Day“ oder „Wrong Impression“ gelangen einige Radiohits, insgesamt blieben die Verkaufszahlen des Albums aber hinter den Erwartungen zurück. Bereits ein Jahr später gab es wieder neue Musik von Imbruglia zu hören, diesmal in dem Kinofilm „Stigmata„, für den sie ein Stück aufnahm, das Smashing-Pumpkins-Chef Billy Corgan für sie geschrieben hatte. Im gleichen Jahr 2002 unterschrieb sie einen Werbevertrag mit dem Kosmetikkonzern L’Oreal und gab ihr Debüt als Filmschauspielerin in der Komödie „Johnny English“ an der Seite von Rowan Atkinson und John Malkovich.

Danach war es wieder Zeit für ein weiteres musikalisches Lebenszeichen: Gemeinsam mit dem Produzenten Stephen Lipson (u.a. Annie Lennox, Pet Shop Boys, Simple Minds, Whitney Houston) machte sie sich an die Aufnahmen zu ihrem dritten Longplayer. Angeführt von der Single „Shiver“ kam „Counting Down The Days“ im April 2005 auf den Markt und zeigte die Sängerin wieder von ihrer stärksten Seite.

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